Zu schnell auf der Autobahn? - Bezahlen Sie online mit E-Payment.kiv

Für Verkehrsordnungswidrigkeiten online bezahlen? Ja! Die Zentrale Bußgeldstelle beim Regierungspräsidium Karlsruhe setzt auf die Bezahlplattform E-Payment.kiv der KIVBF.

Verkehrsordnungswidrigkeiten auf deutschen Autobahnen geschehen beinahe im Sekundentakt. Die Zentrale Bußgeldstelle – verantwortlich für die Ahndung und Verfolgung von Verkehrsordnungswidrigkeiten auf den Bundesautobahnen in Baden-Württemberg - bearbeitet rund eine Million Fälle im Jahr, erteilt Fahrverbote, Verwarnungen und Bußgeldbescheide. 

Die Online-Anhörung ermöglicht es den betroffenen Fahrern schon seit längerer Zeit, sich die Beweisbilder online über ein Portal anzusehen und ihre Äußerung direkt digital zu erfassen. Zahlungsaufforderungen wurden bisher allerdings auf traditionellem Wege mittels Überweisung erledigt.

Seit Mai 2017 können Betroffene Zahlungsaufforderungen über die Bezahlplattform E-Payment.kiv online begleichen. Dazu wurde E-Payment.kiv in die Online-Anhörung des Bußgeldverfahrens eingebunden. Noch bevor ein entsprechender Hinweis in die Schreiben an die Betroffenen aufgenommen war, gingen bereits die ersten Online-Zahlungen bei der Kassenverwaltung ein. Das Angebot scheint also sehr willkommen zu sein!

Zahlungswillige können zwischen einer Online-Zahlung mit PayPal, Kreditkarte, giropay oder paydirekt wählen. E-Payment.kiv unterstützt aber auch weitere Bezahlverfahren. Die Online-Bezahlung erfolgt über einen Bezahlbutton im Portal; sie ist vom PC oder vom mobilen Endgerät aus durchführbar. Die bequeme Abwicklung lässt eine Verbesserung der Zahlungsmentalität einzelner Betroffener erwarten. Der „Vorgang für ein Knöllchen auf den Autobahnen in Baden-Württemberg“ ist nicht nur online einzusehen und zu beantworten, sondern mit der ergänzenden Online-Bezahlmöglichkeit komplett per Mausklick zu erledigen. 

Die Bezahlseite ist mit den zum Aktenzeichen bzw. zu dem Bezahlvorgang gehörenden Daten vorausgefüllt und unveränderbar. Das schließt Fehleingaben durch die Zahlenden aus und entlastet die Kassenverwaltung. Idealerweise reduziert sich auch der Aufwand für Mahnläufe: Betroffene zahlen schneller in einem medienbruchfreien Prozess, der unabhängig von Ort und Zeit verfügbar und leicht zu bedienen ist. Auch die Landesoberkasse profitiert von E-Payment.kiv: Die elektronischen Umsatzdaten der Zahlungsprovider lassen sich im Haushalts- und Kassensystem der Landesverwaltung maschinell verarbeiten.

Wofür lässt sich E-Payment.kiv einsetzen?

Elektronisches Bezahlen ist ein zentraler Service für die Online-Dienste moderner Verwaltungen. E-Payment.kiv – die Bezahlplattform für die öffentlichen Verwaltungen in Baden-Württemberg - lässt sich in die unterschiedlichsten IT-Fachverfahren einbinden. Neben der owi21-Online-Anhörung sind dies auf der Ebene der Gemeinde- oder Landkreisverwaltung die internetbasierte Kfz-Außerbetriebsetzung, die Bestellung einer Feinstaubplakette, die Ausstellung von Personenstandsurkunden oder die Bestellung eines aktuellen Mietspiegels. 

Zur Einbindung der Fachverfahren stellt die KIVBF eine Webservice-Schnittstelle zur Verfügung. Welche Bezahlverfahren zum Einsatz kommen, entscheidet die jeweilige Kommune. Die Bezahlabwicklung erfolgt dabei teils auf einer an das Layout der Verwaltung angepassten Bezahlseite (Paypage).

Sie möchten Ihren Bürgerinnen und Bürgern das elektronische Bezahlen ermöglichen?

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Informationen über E-Payment.kiv erhalten Sie bei

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Anwendungsberaterin 

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Stefanie.Streifer@kivbf.de

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