Sitzungsunterlagen

Unterlagen zur 6. Arbeitstagung FLIWAS am 26.04.2016

Typ Name Datum Größe
pdf Einladungsschreiben 6. Arbeitstagung FLIWAS.pdf 15.04.2016 103 KiB
pdf Anlage 1 Programm 6 Arbeitstagung.pdf 19.04.2016 85 KiB
pdf Anlage 2 Lageplan UM.pdf 15.04.2016 195 KiB
pdf Anlage 3 Anmeldeformular.pdf 15.04.2016 17 KiB


Unterlagen zur 4. Arbeitstagung FLIWAS am 28.11.2013

Zusammenfassung der Informationsveranstaltung IuK-Unterstützung für das Hochwasserrisikomanagement am 28. November 2012 in Stuttgart, Regierungspräsidium Stuttgart

Am 28. November 2012 fand im Europasaal des Regierungspräsidiums Stuttgart in Stuttgart eine Informationsveranstaltung IuK-Unterstützung für das Hochwasserrisiko­management statt. Die Tagung wurde vom Innenministerium, dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft,dem Landkreistag, dem Städtetag und dem Gemeindetag gemeinsam veranstaltet.
 
Zur Vorbereitung auf den Katastrophenfall werden von den Gemeinden, den Stadt- und Landkreisen sowie den Regierungspräsidien nach Maßgabe des Katastrophenschutzgesetzes Alarm- und Einsatzpläne aufgestellt und eingeübt. Entsprechendes kann für gravierende Gefahrenlagen unterhalb der Katastrophenschwelle gelten. Die Gefahrenlage Hochwasser kann eine Vielzahl von Objekten betreffen. Mit Fertigstellung der Hochwassergefahrenkarten liegen wesentlich bessere Informationen über den Rand der potentiellen Überflutungs­bereiche und die Überflutungstiefen vor. In Hochwasserrisikokarten werden Bereiche erhöhten Risikos ausgewiesen. Hinzu kommen aktuelle Daten über Wasserstand und Abfluss an regionalen aber auch lokal beobachteten Pegelstellen, sie sind wichtige Grundlage für Entscheidungen über Gefahrenabwehrmaßnahmen in den von einem Hochwasserereignis betroffenen Gebieten.
 
Um alle diese Daten im Ereignisfall zielgerichtet verwerten zu können, wurde das FlutInformations- und WArnSystem (FLIWAS) entwickelt. Die Erfahrungsberichte zum FLIWAS-Einsatz durch die Stadt Bad Friedrichshall (Vortrag der Stadt Bad Friedrichshall (4,3 MiB)) und in der Übung „Rheinflut 2012“ (Vortrag des RP Karlsruhe (158 KiB)) haben gezeigt, dass FLIWAS die Erstellung und die Ausführung von Hochwasseralarm und –einsatzplänen und die Durchführung von Übungen wirkungsvoll unterstützen kann.
 
Die Wasserwirtschaftsverwaltung stellt umfangreiche Daten bzw. Geodaten zu Hochwassergefahrenkarten (Überflutungstiefen und –flächen) sowie die gemessenen Wasserstände an aussagekräftigen Pegeln und die Vorhersagen für deren Entwicklung bereit. Die für das 10-, 50-, 100-jährliche Hochwasser sowie das Extremereignis berechneten bzw. ermittelten Ränder und Tiefenverteilungen der Hochwassergefahrenkarten können an ein tatsächliches Hochwasserereignis besser angepasst werden, in dem sie mit den zusätzlichen Daten von lokalen Pegeln in Bezug gesetzt werden (Vortrag UM/RMK (2,5 MiB)). Städte und Gemeinden, die diese Methode zur Verbesserung der Informationslage nutzen wollen, müssen für die Dauer des Hochwasserereignisses lokale Hilfspegel mit Anbindung an die Landespegel einrichten und betreiben.
 
Damit die wasserwirtschaftlichen Informationen für die Gefahrenabwehr vor Ort tatsächlich schadensmindernd genutzt werden können, müssen sie mit den Hochwasserrisiken (den potentiell durch Hochwassergefährdeten Objekten) in Beziehung gesetzt werden. Um diese entscheidende Vertiefung und Verbesserung der Gefahrenabwehrplanung zu erreichen, wird seitens des Katastrophenschutzes aktuell eine Objektdatenbank konzipiert, mit den Gemeinden und Landkreisen abgestimmt, dann erstellt und den Gemeinden zur Nutzung angeboten (Vortrag des Innenministerium (1 MiB)).
 
Diese Objektdatenbank wird eine Schlüsselposition in der Gefahrenabwehr und auch der Gefahrenvorsorge einnehmen, da sie die Aufstellungvon Hochwasserszenarien mit Bezug zu den potentiell betroffenen Objektenermöglicht. Die so aufbereiteten Informationen werden für weitergehende Analysenherangezogen werden können.
 
Das heutige FLIWAS unterstützt die Kommunen bei der Aufstellung von Alarm- und Einsatzplänen; es hilft diese systematisch zuerstellen, sie zu aktualisieren (z. B. Adressen), einzuüben und abzuarbeiten. Entwicklungsziel der nächsten Jahre ist es, einerseits die Aufstellung von Hochwasserszenarienin FLIWAS zu ermöglichen, durchaus auch in einfacher Weise („FLIWAS light“), wenn der Gefahrenlage damit in der Gemeinde ausreichend Rechnung getragen werden kann. Andererseits können Alarm- und Einsatzpläne z. B. durch die Einbindung lokaler Pegel noch wirkungsvoller gestaltet werden. Hier kann die Wasserwirtschaft durch Beratung sowie z. B. Datenservices (etwa die Bereitstellung von Pegeldaten des Wasserverbandes) den Gemeinden eine wertvolle Unterstützung leisten. Schließlich könnten durch Verknüpfung der vorgenannten Informationenin FLIWAS (z. B. Rückmeldung Vollzug des Alarm- und Einsatzplans bis hin zur Kartendarstellung) eine vervollständigte Lagedarstellung in FLIWAS entwickelt werden.


Vorträge zur Informationsveranstaltung „IuK-Unterstützung für das Krisenmanagement“ am 28.11.2012

Typ Name Datum Größe
pdf 1 Semen.pdf 10.01.2013 4,3 MiB
pdf 2 Görnert.pdf 10.01.2013 158 KiB
pdf 3 Gläser Hollstein.pdf 10.01.2013 1 MiB
pdf 4 Rimek.pdf 10.01.2013 2,5 MiB


Vorträge zur 3. Arbeitstagung FLIWAS am 28.11.2012

Typ Name Datum Größe
pdf 5 Görnert.pdf 10.01.2013 834 KiB
pdf 6 Geiger.pdf 10.01.2013 2,6 MiB
pdf 7 Schultze.pdf 10.01.2013 726 KiB
pdf 8 Schultze.pdf 10.01.2013 1,2 MiB
pdf 9 Sartorius.pdf 10.01.2013 755 KiB
pdf 10 Schultze.pdf 10.01.2013 186 KiB
pdf 11 Dr Schulz.pdf 10.01.2013 538 KiB


Vorträge zur 2. Arbeitstagung FLIWAS

Typ Name Datum Größe
pdf 1 Hesselbarth Peters.pdf 31.01.2012 90 KiB
pdf 2 Brauner.pdf 31.01.2012 1,5 MiB
pdf 3 Berlin.pdf 31.01.2012 1,6 MiB
pdf 4 Vogt.pdf 31.01.2012 2 MiB
pdf 5 Lamm.pdf 31.01.2012 241 KiB
pdf 6 Sartorius.pdf 31.01.2012 925 KiB
pdf 7 Schulze.pdf 31.01.2012 1,4 MiB
pdf 10 Jabczynska.pdf 31.01.2012 2 MiB


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