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KIVBF Cloud-Magazin

Zu Beginn der Pilotphase standen zunächst nicht die tech­ nischen Fragen im Vordergrund. Im ersten Pilotkunden­ workshop sollten die Vertreter aus den kleinen und gro­ ßen Verwaltungen vielmehr gemeinsam den Nutzen aus der KIVBF­Cloud herausarbeiten, eine gemeinsame Sicht­ weise auf die Cloud entwickeln und ihr Verständnis für die Interessen und Bedürfnisse der anderen Kommunen schärfen. „Unsere kommunalen Kunden haben ganz unter- schiedliche IT-Voraussetzungen“, erläutert Kundenmana­ ger Jens Kohrs das Vorgehen der KIVBF, „das reicht vom Meldebeamten, der nebenher noch Administrator ist, bis zum IT-Leiter, der ein ganzes Rechenzentrum unter sich hat. Erst wenn einer den anderen versteht, wird eine fruchtbare Zusammenarbeit möglich.“ Im zweiten Workshop gingen die Pilotkunden dann an die Verknüpfung der Cloud mit ihrer täglichen Arbeit. Sie ana­ lysierten Geschäftsprozesse, die in direkter Verbindung zu den Verfahren der KIVBF stehen, und einigten sich auf Stan­ dards für das Zusammenspiel der Verfahrensschnittstellen. Die eigentliche technische Pilotierung vollzieht sich in zwei Phasen. In der ersten Phase, die bis Anfang 2015 andau­ ern soll, wird zunächst im Parallelbetrieb getestet: Bis zu 10 Mitarbeiter einer Verwaltung erledigen ihre täglichen Aufgaben in der Cloud­Umgebung, können aber jederzeit auf die lokale Installation wechseln und dort weiterarbei­ ten, falls es zu Problemen kommen sollte. Die zweite Phase gleicht dem realen Produktivbetrieb, denn in ihr wird aus­ schließlich mit der Cloud­Plattform gearbeitet. Die Pilotkunden bringen der KIVBF große Bereitschaft ent­ gegen, indem sie ihre Mitarbeiter einbinden und ihre tech­ nischen Ressourcen für die Qualitätssicherung der KIVBF zur Verfügung stellen. Dafür können sich die Pilotkunden auch voll und ganz auf die Unterstützung der KIVBF ver­ lassen: Alle Anfragen werden umgehend bearbeitet, alle Probleme werden zeitnah behoben – neben den techni­ schen Schnittstellen muss eben auch das Menschliche stimmen. Entsprechend positiv bewerten die Pilotkunden das Cloud­Projekt, so wie Ernst Teckhaus, der IT­Admi­ nistrator der Gemeinde Untereisesheim: „Wir sehen in der Cloud-Technologie die Zukunft und sind mit der KIVBF auf einem guten Weg, dorthin zu gelangen.“ 9KIVBF­Cloud­Magazin 2015 | Cloud im Pilotbetrieb „Wir wurden großartig betreut und haben immer hilfreiche Rückmel- dung bekommen. Das hat uns sehr motiviert!“ Ernst Teckhaus IT­Administration Untereisesheim „Durch die Mischung der Teilnehmer bekamen wir einen Eindruck von den Problemstellungen der anderen Kommunen, konnten neue Kontakte knüpfen und neue Erkenntnisse gewinnen.“ Mathias Haas Kämmerer und designierter Bürgermeister der Gemeinde Schwarzach Gemeinden bis 20.000 Einwohner Stadt- und Landkreise, Große Kreisstädte 30 2 Eigene IT­Mitarbeiter 250 – 1.250 1 – 1,5 Eigene IT­Fachabteilungen, teilweise eigene Rechenzentren mit Virtualisierung Bild: Gemeinde Untereisesheim, Rathaus mit Brunnen

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