E-Rechnung

Die Digitalisierung ist momentan eine der zentralen Herausforderung für Kommunen. Sie beinhaltet unter anderem die Überführung von Informationen von einer analogen in eine digitale Speicherung und die damit verbundenen Veränderungen. Gleichzeitig entstehen neue Chancen und Risiken, welche innovative Organisationsstrukturen benötigen. Mit der Einführung der elektronischen Rechnungseingangsbearbeitung soll ein durchgängiger digitaler Prozess bis zur Auszahlung geschaffen und dadurch wirtschaftlicher, schneller und sicherer gearbeitet werden.
 
Das Bundeskabinett hat das E-Rechnungs-Gesetz auf Basis der bestehenden EU E-Rechnungsrichtlinie 2014/55/EU als Teil der Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung verabschiedet. Für Bundesministerien und Verfassungsorgane treten die Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung ab dem 27. November 2018 in Kraft, für alle übrigen Landes- und Kommunalbehörden ab dem 27. November 2019.

Ihre Vorteile als Kunde sind:
  • Durchgängige elektronische Bearbeitung
  • Ablaufsicherheit dank vordefinierter Laufwege
  • Qualitätssteigerung durch automatisierte Abläufe
  • Erhöhte Transparenz des Rechnungsstatus
  • Deutliche Kostenreduzierung im Prozess der Rechnungsbearbeitung
  • Reduzierung der Durchlaufzeit
  • Sukzessive Vervollständigung
  • Erhöhte Übersichtlichkeit durch Rechnungseingangsbuch
  • Hohe Flexibilität
  • Investitionssicherheit durch Nutzung des Referenzprozesses

Anforderungen an eine E-Rechnung

  • Die Übermittlung von elektronischen Rechnungen kann auf verschiedenen Wegen erfolgen, z.B. als E-Mail mit und ohne PDF- oder Textanhang, über Computer-Fax oder Fax-Server, per Web-Download, via De-Mail oder E-Post. Der Empfänger muss allerdings der elektronischen Übermittlung bzw. dem Übermittlungsverfahren zustimmen.
  • Pflichtangaben einer Rechnung müssen auch auf einer elektronischen Rechnung enthalten sein (UStG §14 Abs. 4).
  • Die Echtheit der E-Rechnung und die Unversehrtheit des Inhalts müssen gewährleistet sein, d.h. der Empfänger muss sicherstellen, dass die Identität des E-Rechnungsausstellers eindeutig und sicher ist und die gesetzlich erforderlichen Angaben nicht verändert wurden.
  • Genau wie eine Papierrechnung muss eine elektronische Rechnung ordnungsgemäß aufbewahrt werden. Sie unterliegt strengen Aufbewahrungs- und Archivierungspflichten.

Lösungskonzepte

Gerne unterstützen wir Sie bei der Umsetzung der rechtlichen Anforderungen und bei der Einführung der elektronischen Rechnungsverarbeitung. Heute als Datenverarbeitungsverbund Baden-Württemberg (DVV BW) genauso wie nach unserer Fusion zum 01. Juli 2018 als Ihr neuer kommunaler IT-Dienstleister ITEOS.
 
Insgesamt bieten wir Ihnen fünf verschiedene Lösungsvarianten an. Welche davon für Sie in Betracht kommt, hängt von Ihren Anforderungen an die elektronische Rechnungsverarbeitung und von den in Ihrem Hause verfügbaren Systemvoraussetzungen ab.

Damit Sie eine Vorauswahl treffen können, haben wir anhand standardisierter Kriterien eine Entscheidungshilfe für Sie vorbereitet. Diese finden Sie unter folgendem Link:
https://umfrage.rz-kiru.de/index.php/587159?lang=de
 
Erfahren Sie mehr über unsere Lösungen für die elektronische Rechnungsverarbeitung:

E-Rechnung.Basis
Erfüllung der rechtlichen Mindestanforderungen (ohne Workflow)
Zielgruppe: alle Kommunen
 
E-Rechnung.Kompakt
Elektronischer Rechnungseingangsworkflow mit dvv.Dokumentenmanagement (enaio)
Zielgruppe: Kunden, die die kommunale Doppik im Einsatz haben [Systeme von SAP, KIRP, INFOMA]
 
E-Rechnung.Erweitert
Erweiterter elektronischer Rechnungseingangsworkflow mit dvv.Dokumentenmanagement (enaio) und SAP-Anbindung   
Zielgruppe: Kunden, die eine direkte SAP-Anbindung wünschen
 
dvv.Finanzen.E-Rechnung
Elektronischer Rechnungseingangsworkflow mit dvv.Finanzen (SAP)
Zielgruppe: Kunden mit SAP-Anbindung, die die rechtlichen Mindestanforderungen erfüllen und die Potenziale des Workflows sofort nutzen möchten.
 
kiru.Finanzen.E-Rechnung
Elektronischer Rechnungseingangsworkflow mit kiru.Finanzen (INFOMA)
Zielgruppe: Kunden, die kiru.Finanzen einsetzen

Webinare

Kennen Sie schon unsere Webinare rund um die E-Rechnung?

Erfahren Sie online, individuell und direkt an Ihrem Arbeitsplatz von unseren Spezialisten, wie Gemeinden, Städte, Landratsämter und Lieferanten zukünftig den Prozess für E-Rechnungen gestalten und optimieren können. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fragen zur Lösung zu stellen.
 
Melden Sie sich jetzt an. Hier gelangen Sie zur Übersicht aller Webinar-Termine.

Kontakt

Sie wünschen weitere Informationen? Dann nutzen Sie bitte den folgenden Link:
 
Kontaktaufnahme zum Thema E-Rechnung

BTC Network Forum Kommune 2018

Das BTC NetWork Forum Kommune 2018 beschäftigte sich am 25. und 26. April 2018 mit dem Thema „Kommune heute & morgen: diskutieren und gestalten“.
Der Datenverarbeitungsverbund Baden-Württemberg (DVV BW) war mit einem Informationsstand und mehreren Vorträgen auf der Veranstaltung vertreten.